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DON'T LOOK BACK

Eine Konzertperformance über das Sehen und Nicht-Sehen

Der Blick zurück steht unter Strafe. Orpheus schaut sich nach seiner Geliebten um und verliert sie für immer. Lots Frau blickt auf die untergehende Stadt Sodom zurück und erstarrt zur Salzsäule. Was treibt diese Figuren dazu, sich umzudrehen? Wissbegierde, Ungeduld oder Sehnsucht? Ist es das Bedürfnis nach Sicherheit – oder der Wunsch zu wissen, was hinter uns liegt, bevor wir uns dem öffnen, was vor uns kommt?

Mit historischer Musik, zeitgenössischer Komposition, Tanz und Live-Elektronik geht DON’T LOOK BACK diesen Fragen auf den Grund. Klänge aus der griechischen Antike, dem Barock und der Gegenwart verweben sich mit Bewegung, Licht und Videoprojektionen zu einer interdisziplinären Konzertperformance. Eine Tänzerin sucht den Blick der Musiker, begegnet Nähe und Distanz. Schauende werden zu Angeschauten, musikalische Vergangenheit trifft auf mögliche Zukunftsbilder. Ein philosophisches wie sinnliches, rätselhaftes Experiment über Wahrnehmung, Erinnerung und Begegnung.

Künstlerisches Team

Jonas Weber – Regie
Dominik Vogl – Komposition
Francesca Imoda – Tanz
Barock_Plus

Aufführungen 2027

  • 10. FEB | 19:30 Uhr | Kulturwerkstatt auf AEG, Nürnberg
  • 12. FEB| 19:30 Uhr | TONALi-Saal, Hamburg
  • 13. FEB| 20:00 Uhr | Kulturzentrum Faust, Hannover
  • 10. MÄR | 19:30 Uhr | Kulturhaus abraxas, Augsburg
  • 11. MÄR | 20:00 Uhr | KUBIC, Erlangen

Workshop in Hannover

Am Nachmittag der Aufführung in Hannover findet ergänzend ein 90-minütiger Workshop für bis zu 20 Teilnehmende statt. In schauspielerischen und tänzerischen Übungen erkunden die Teilnehmenden das Thema Blick und Wahrnehmung. Im Mittelpunkt stehen das eigene Erleben, der Austausch und die Frage, wie Blicke Begegnungen, Nähe und Distanz beeinflussen.

Der Ticketverkauf startet in Kürze.